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Eine gute Nachricht? Was ist das? Dass ich in einer Lotterie gewonnen habe? Dass meine Kinder mich nicht vergessen haben und öfters die Woche anrufen? Dass ich gesund bin, soweit ich und meine Ärzte in meinen Körper und in meine Seele hineinschauen können? Dass ich nette Menschen um mich herum weiß, die mir jederzeit zur Seite stehen würden, wenn es die Situation gebietet? Dass es Gott, in welcher Form auch immer, gibt? Dass uns die Engel im Verborgenen zwar, aber jederzeit beistehen? Bestimmt ist all das es wert, als eine gute Nachricht bezeichnet zu werden. Genau dies ist die Intention, gute Nachricht aus allen Blickwinkeln und in allen Facetten zu beleuchten und den Besuchern des Engelportals für jede nur mögliche Situation damit Hoffnung und Kraft auf ihren weiteren Weg zu geben.

Auf der Fahrt Richtung Nürnberg schaltete ich das Radio ein, ich hatte keinen besonderen Sender ins Auge gefasst; es lief gerade ein Interview in Bayern 2, eigentlich nicht die ideale Autobahnunterhaltung. Doch ich blieb dran, wie man so schön sagt, denn der ausgestrahlte Live-Bericht handelte von einem Menschen, der drei Schlaganfälle und einen Herzinfarkt überlebt hatte. Natürlich war dies bereits in sich selbst eine gute Nachricht, im Besonderen natürlich für den zu bedauernden und gleichzeitig zu beglückwünschenden Mann, der dies alles durchgestanden hatte. Das Besondere war aber vielmehr, wie dieser Mann mit seinem Leben umging, wie er all dies verarbeitete und so positiv Schlüsse daraus zog, dass ich mich innerlich verneigte. Er schlug dem Tod so viele Finten, sagte er im Interview, weil ihn Gott noch nicht bei sich, sondern hier auf der Erde brauchte. Er sagte dies in einem so klaren, unbeirrbaren Ton, in einer solch wundervollen Schwingung, die mehr wusste, seitdem er hinter die Tür schauen durfte. Er sah das Licht, den Tunnel und sich selbst unten liegen und verstand es nicht, warum sich Menschen so sehr um ihn bemühten. Es wäre doch gar nicht nötig, er dürfe noch nicht nach Hause. Dieser Mann kehrte zur Erde zurück und gründete Mitte sechzig einen Verein, der sich sehr um die Integration Jugendlicher in die Schule und damit in die Gesellschaft bemüht. Gott wollte, dass er dies tut, und ließ ihn dafür schwerste Krankheiten überleben, damit er Jugendlichen näherbringt, dass sich kämpfen lohnt. Das ist der eine Teil der guten Nachricht, der andere wurde schon kurz angesprochen. Wenn wir unsere Aufgabe, weswegen wir hier sind, erfüllt haben, dann gehen wir alle ins Licht, in den Tunnel und nach Hause. Wir brauchen also keine Angst zu haben – das ist der andere Teil der guten Nachricht.

Herbert Scheubner